Mit meinem Solarversuchsaufbau kann ich so ungefähr im Mittel 6Wh / Tag reinholen.
Nicht wirklich erwähnenswert, jedoch interessant mal zu probieren, was so geht und wie sich die Komponenten verhalten.
So ein Netzteil für ein Notebook oder eine NAS oder, oder, oder verbraucht so zwischen 1 und 2 Watt.
Hab ich noch mal genau gemessen.
Auch nicht wirklich erwähnenswert, da ich ja nicht so ein Standby-Ausschalt-Verückter bin.
Als ich in der Lehre war, kamen gerade die erste Farbfernseher auf den Markt. Da hatte man dann mal eben so um die 30 Watt oder mehr im Standby für ein einziges Gerät. Da würden Röhren auf Temperatur gehalten um nicht ewig lang aufs erste Bild warten zu müssen.

Gefunden hab ich dann noch ein Funksteckdosen-Set.
Was könnte man denn da mal machen?
Ok, es waren einige Umbauarbeiten im üblichen Kabelgewirr neben, hinter und unter Regalen und dem MLCD-Schreibtisch nötig. Genau wie die Reinigung dieser Ecken und Kabel und Gerätschaften, die sich nicht umgehen ließ, wenn man schon mal dran ist...
Übern Daumen werden aber nun per Fernbedienung in Summe etwas über 5 Watt (bei Berücksichtigung der Schaltsteckdose, die sich auch so ein Watt einverleibt...) ein und ausgeschaltet, die eher selten tatsächlich gebraucht werden.
Das macht dann so etwa 5*24=120Wh/Tag gespart. Die kWh berechnet mein Stromversorger mit allen Nebenkosten mit etwa 38ct. Macht gesparte, aufgerundete 5ct/Tag.
Drei Stunden hab ich dafür ungefähr gearbeitet. Bei Mindestlohn amortisiert sich die Aktion nach etwas mehr als 2 Jahren. Fernbedienungszeit und Nutzungszeiten bleiben unberücksichtigt.
Aber - und nun kommen die Verhältnismäßigkeiten - ich hab 20 mal soviel Strom gespart wie ich per Solarenergie reinbekomme. Das ist doch schon was, oder?
