Servus nochmal!
Da nachgefragt wurde - und nach einem kleinen Kampf klappt das jetzt auch mit den Bildern...
Hier sieht man beide mal in unmittelbarer "Nachbarschaft" - der Eindruck täuscht übrigens nicht; Kerstins Reifen (obschon es ein S-Rahmen ist) sind größer als meine!
Kerstins Rad - einmal mit und einmal ohne Kerstin...
Meine kleine Kanonenkugel - das war während der Dreiländertour; im italienischen Teil...
Und hier vor dem einem der von mir frequentierten Glas-Bier-Geschäfte!
So gings damals nach und von Kärnten. Ich finds nach wie vor erstaunlich, wie "zierlich" der Zwoachziger wirkt, wenn der Träger nebst Rädern drauf ist. Auf dem ML hatte ich den Träger noch nicht drauf; ich bin mal gespannt!
Ein paar kleine Zusatzinfos noch, die durchaus kaufentscheidend sein können:
Bei
beiden Rädern lässt sich der Akku (in meinem Fall sogar Akku und Antrieb!) ohne Werkzeug entfernt werden. Ich meine zwar, daß das mittlerweile Standart ist, bin mir aber nicht sicher. Zum Zeitpunkt der Anschaffung war es in jedem Fall nicht so. VANMOOF (ein entgegen des ersten Eindrucks chinesischer Hersteller) baut zwar recht gute Elektroräder; aber der Akku ist fest im Rahmen verbaut. Da in unserem sog. Fahrradkeller kein Stromanschluß ist und wir in der Wohnung keinen Platz fürs Abstellen von zwei Fahrrädern haben (und ich ganz sicher nicht Kerstins Monstrum in den zweiten Stock schleppe!), ist das durchaus wichtig.
Der BOSCH-Akku hat eine sagenhafte Kapazität - wiegt dafür aber auch mächtig gewaltig! Zudem werden die meisten E-Bikes mit BOSCH-Antrieb serienmäßig mit einem Ladegerät ausgeliefert, wo man warten können muß, bis die Stromdose endlich mal voll ist (wenn sie wirklich leer war). Natürlich gibts für einen dreistelligen Betrag auch ein Schnell-Ladegerät...
Beide Räder/Antriebskonzepte koppeln komplett aus, so daß bei leerem Akku nicht gegen den Motor, bzw. den Antrieb getreten werden muß - allerdings ist das so eine Sache: Ein Fahrrad mit deutlich über 20 kg Totgewicht zu bewegen - da wird der kleinste Hügel schon zur Herausforderung...
Bei meinem Rad ist es sogar vorgesehen, ohne Antrieb und Akku zu fahren; man kann eine Art "Dummy" erwerben, der anstatt des Drivepacks (Akku & Antrieb) eingesetzt wird; der Dummy kann als Stauraum z. B. für eine Regenjacke o. ä. genutzt werden.
Zu Trainingszwecken fahre ich tatsâchlich mal "nackig"; das übt ganz gut. Das Gewicht mit Drivepack liegt bei 13 kg; ohne bei ca. 8,5-9 kg (müsste ich tatsächlich mal wiegen).
Hauptanschaffungsgrund für ein E-Bike war übrigens mein Wohnort - und meine Dienstorte. Zu meiner Hauptdiensstelle sind es von daheim ca. 4 km, die weitest entfernteste Diensstelle liegt ca. 8 km entfernt - ganz selten muß ich auch knapp 15 km quer durch die Stadt für besondere, dienstliche Veranstaltungen. Das sind alles keine furchteinflößenden Entfernungen, aber es gibt hier elendig viele Ampeln! Der größte "Aufwand" ist ja das ständige aus-dem-Stand-beschleunigen - und genau deswegen das E-Bike! Da hilft das enorm!
Wenns rollt, fahr' ich konsequent über der Grenze von 25 km/h, bei denen der Motor aussteigt - da habe ich das Gewicht des Drivepacks quasi als Ballast an Bord, die nichts nutzt.
Es hat aber - zugegeben! - auch seine angenehmen Seiten, wenn man sich nach einer 12-h-Schicht weitgehend "heimschieben" lässt. Ohne Mithilfe durch den Pedaleur gehts da auch nicht, wobei mein Antrieb mehr Mithilfe erwartet als das Pendant von Kerstin.
Rückfragen gerne!
Grüße,
Klaus